Veronika sitzt in der Winterlandschaft und schaut auf die Wiese
Retrospektiven

Mein Februar 2021: eine kurzzeitige Ahnung davon, wie Vollgas aussehen könnte

Da ist es Mitte April und ich veröffentliche jetzt noch einen Monatsrückblick für den Februar?? Ja, denn mein Februar 2021 war ziemlich vollgepackt, so dass ich wenigstens ein paar Highlights davon fest halten will. Warum er erst jetzt kommt, könnt ihr dann im Märzrückblick lesen.

Endlich die gewünschte Kinderbetreuung

Der Februar war seit sehr langer Zeit der erste Monat mit “normaler” Kinderbetreuung – also in dem Umfang, den wir geplant haben. Unser Plan für die Betreuung sieht eigentlich vor, dass wir ergänzend zum Halbtagskindergartenplatz ein Aupair in der Familie haben.

Einen Platz im örtlichen Kinderhaus, wo es auch längere Betreuungszeiten gäbe, gab es trotz frühzeitiger Bewerbung nicht (dass die Kinder im Dorf auch immer so überraschend drei werden ;-)). In der Naturkindergartengruppe, in der das jüngste Kind seit September ist, gibt es nicht mal die theoretische Möglichkeit für eine längere Betreuung.

Ein Aupair bietet eine enorme Flexibilität: In der Zeit vor Corona konnten wir Eltern so beispielsweise problemlos 1x pro Woche abends weggehen und auch unsere Arbeitszeiten konnten wir sehr flexibel gestalten.

Im Februar war es also nach fast einem Jahr endlich wieder so weit. Nach einer kurzen Eingewöhngungszeit im Januar konnte unser Aupair direkt schon einiges an Betreuung übernehmen. Plötzlich war wieder Zeit und Energie für anderes da. Das haben wir beide sehr genossen.

Am Schreibtisch sitzend - #leadlikeamom auf dem Bildschirm
Zeit und Energie für #leadlikeamom bei Tageslicht – das gab es schon lange nicht.

WOL #FrauenStärken – so viele Kontakte

Im Januarrückblick habe ich euch schon von WOL-#FrauenStärken erzählt. Im Februar habe ich mich getraut in der begleitenden LinkedIn-Gruppe mit meinem Anliegen, mit #leadlikeamom sichtbar zu werden.

Ich bin immer noch überwältigt davon, wie viele positive Rückmeldungen, wieviel wertvollen Input ich erhalten habe. Innerhalb von ca. 24 h gab es schon weit über hundert Reaktionen und fast 50 Kommentare. Es ergaben sich dadurch so viele weitere Kontakte.

Ich hatte ja Karin Tischler schon bei den 10 inspirierenden Frauen der letzten Wochen erwähnt. Sie kennt in der ganzen Welt Menschen, die sich mit flexiblem Arbeiten, außerberuflichen Lernorten, familienfreundlichen Arbeitgebern und vielem mehr auskennen und diese Themen vorantreiben. (Falls ihr Englisch könnt, hört in ihren Podcast rein!).

Auch zu meiner Buchidee habe ich einiges an Input bekommen. Insgesamt musste ich immer wieder feststellen, dass der Grat zwischen begeistert/inspiriert und überwältigt/erschlagen bei diesem Thema für mich echt schmal ist. Das kenne ich so von mir gar nicht.

Meine Vermutung ist, dass es daran liegt, dass es mir so wichtig ist. Ich, die ich innerlich immer grinsen musste, wenn ich was zu “Perfektionismus” gehört habe. Ich, die ich meist auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanz(t)e und dabei die Abwechslung feierte. Ja, ich merke plötzlich, dass es ein Thema gibt, das mir so wichtig ist, dass ich Angst bekomme, es zu versauen.

Nichts anderes ist Perfektionismus wohl meistens – Angst, die sich ein bisschen verkleidet hat. Ich nehme sie ganz deutlich wahr, doch ich will mich nicht von ihr bestimmen lassen. (Fun Fact: Die Rechtschreibkorrektur meines Browsers kennt das Wort Perfektionismus nicht.)

Auszeiten im Winter und im Frühling – innerhalb von nur 7 Tagen…

Mit den Kindern haben wir den Schnee, den es im Februar gab, noch sehr genossen. Wir wohnen einfach traumhaft direkt am Dorfrand. Da sind wir direkt auf dem Feld und im Schnee. Zusammen mit Sonne lässt Schnee alles so zauberhaft glitzern.

Veronika blickt auf die glitzernde Winterlandschaft.
Im nahen Wäldchen finden die Kinder immer was zu spielen und ich ein Plätzche, um die glitzernde Schneepracht zu genießen.
Schnee-Engel im Sonnenschein – so sollte der Winter doch am besten immer sein!

Nur eine Woche später haben wir dann direkt den Frühling gefeiert. Ich liebe es, wenn die Sonne endlich so richtig rauskommt, das Licht vermisse ich im Winter am meisten.

Am Dorfrand zu leben hat auch einige Vorteile. Diese gigantische Aussicht in Kleinkind-Laufweite ist einer davon!

Da haben wir es sogar mal geschafft, die Kinder zu einer echten (kleinen) Familienwanderung zu motivieren. sonst machen wir so etwas fast immer getrennt – ein Elternteil mit einem Teil der Kinder.

Selbst die Mittagspausen machen im Homeoffice viel mehr Spaß, wenn ich sie im Wintergarten in der strahlenden Sonne verbringen kann.

Mit so viel Licht kommt die gute Laune fast automatisch.
Mit Essen, das „Einfach, lecker und gesund“ ist, kommt die gute Laune und Energie dann auf jeden Fall. (Dazu mehr im Märzrückblick.)

Ausblick für den März

Während ich diese Zeilen schreibe, ist der März auch schon Vergangenheit. Daher nur ein winziger Ausblick – es ist natürlich alles schon wieder ganz anders und wie das könnt ihr im Märzrückblick lesen.

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