Gesellschaftliches

10 inspirierende Frauen – DANKE, dass ihr mich in den letzten Wochen auf meinem Weg begeistert und begleitet habt

In den letzten Wochen gab es viele Momente, in denen ich daran dachte, das alles (#leadlikeamom, Bloggen) sein zu lassen und einfach nur meinen normalen Job und meine Familie zu managen. Um ehrlich zu sein, wäre das auch echt schon genug. Doch es gab so viele inspirierende Frauen, die mich davon abhielten, bzw. die mich motivierten, weiter zu machen.

Ich möchte mit euch heute meine ganz persönliche Top Ten teilen. Inspirierende Frauen, die mir helfen, meinen Weg zu suchen und zu gehen, die Wirtschaft und die Gesellschaft gerechter zu gestalten und das Bild von führenden Müttern zu verändern.

Vielleicht hilft euch diese Zusammenstellung auch. Denn obwohl diese Liste natürlich sehr persönlich ist, kann sie vielleicht für euch eine Inspiration sein, nach solchen Menschen in eurem Leben Ausschau zu halten.

Meine Starthilfe ins Bloggen – Judith “Sympatexter” Peters

Ich beginne meine Liste mit Judith “Sympatexter” Peters. Der Punkt, weshalb sie hier gleich zu Beginn steht, ist allerdings schon einige Monate her. Mit ihrer Begeisterung fürs Bloggen hat sie mich letztes Jahr angesteckt.

Sie hat mich an meine Idee für #leadlikeamom erinnert und mir geholfen in die Umsetzung zu kommen. Durch sie weiß ich, dass Content-Ängst normal ist und auch wo sie herkommen kann.

Noch viel wichtiger ist allerdings, dass sie auch zeigt, wie wir sie immer wieder überwinden können. Übrigens: Falls du selbst gerade (wieder oder neu) mit dem Bloggen anfangen willst, mach doch bei ihrer kostenlosen Blog-Challenge “Boom Boom Blog” im April mit. Geh raus mit deiner Botschaft für die Welt und lass dich dabei von Judith unterstützen!

Meine Blog-Buddies Aline und Susi

Über Judith habe ich auch viele andere inspirierende Frauen kennengelernt, die mir helfen dabei zu bleiben, meine eigene Vision zu schärfen, weiter zu bloggen, mich und mein Projekt weiterzuentwickeln.

Die zwei wichtigsten davon sind Susi und Aline, von denen ich hier schon oft erzählt habe. Beide bloggen über ganz andere Themen und trotzdem hilft mir der Austausch mit ihnen so viel.

Sie fordern mich heraus, sie supporten mich, sie fragen auch unangenehme Fragen und machen sich gerne mit auf die Suche nach Antworten. Sie schaffen es gleichzeitig durch Nachfragen mich an meine Vorsätze zu erinnern und mich dennoch nie zu demotivieren. Das ist gar nicht so einfach. Von Herzen vielen Dank euch beiden!

Falls ihr gerade an einem Projekt seid, das euch viel zu groß erscheint oder bei dem ihr gar nicht wisst, wo ihr anfangen sollt oder könnt, dann sucht euch doch auch Gleichgesinnte – gerade wenn sich der Weg beim Gehen erst finden muss, sind motivierende Weggefährt:innen Gold wert.

Multi-Passionista Olga Homering

Doch was, wenn es tausend Wege gibt, die spannend sind, und eine fiese Stimme in dir aber sagt “Du musst deine eine Sache finden und dich voll und ganz darauf konzentrieren. Sonst wirst du nie richtig erfolgreich.”?

Eine andere tolle Frau, die ich über Judith kennengelernt habe, ist Olga Homering. Sie ist Mindset- und Empowerment-Coach. Bei ihr hab ich den Begriff „multi-passionate“ entdeckt.

In den letzten Wochen oder eigentlich schon Monaten habe ich mich etwas mehr mit dem Thema „Scannerpersönlichkeit“ beschäftigt. Es gibt viele Begriffe dafür und in der Vergangenheit hat mich immer abgeschreckt, dass in vielen Beschreibungen „vielbegabt“ stand. Da war ich mir dann jedes Mal unsicher – bin ich wirklich in so vielem “begabt”? Das meiste kann ich so mittelmäßig oder ganz ok.

Bei Multi-passionate finde ich mich viel leichter wieder. Neulich habe ich sogar mal Universaldilletant gelesen und musste schmunzeln, so sehr fühlte ich mich ertappt. Olga zeigt mit ihrem Content (bei Instagram und auf ihrem Blog) so wertschätzend die tollen Seiten von vielseitig interessierten Menschen, dass selbst mein schlechtes Gewissen keine Chance hat. Und das will was heißen.

Sie ermutigt mit ihrer Arbeit oder besser mit ihrem Sein andere vielseitig interessierte Frauen, ihr volles Potential zu leben und sich nicht von irgendwelchen auferlegten Beschränkungen klein halten zu lassen.

Zum Glück bin ich auch in meinem WOL-Circle nicht die einzige Scannerpersönlichkeit. Eine der Frauen hat das sogar schon vor einigen Jahren festgestellt. Und so kommen wir schon zum nächsten Punkt auf meiner Liste.

Die Frauen aus meinem WOL-Circle

Ich gebe zu, dass ist jetzt – schon wieder – geschummelt. Denn das sind natürlich gleich vier tolle Frauen. Doch sie sind jede für sich und aber eben erst recht als ganze Gruppe eine Inspiration und ich freue mich jede Woche sehr auf und über unsere wöchentlichen Treffen.

Wie schon bei meinen Blog-Buddies geschrieben, ist es so viel wert Gleichgesinnte zu finden. Auch bei diesen Frauen ist es so, dass wir ganz unterschiedliche Ziele haben und dennoch geben sie mir so viel durch ihr Interesse, ihre Begeisterung, ihren ganz persönlichen Blickwinkel.

Über die Working-out-loud-Initiative #FrauenStärken habe ich ganz viele weitere wunderbare Frauen kennengelernt. Wenigstens eine davon will ich hier stellvertretend nennen.

Die Königin der Vernetzung zu den Themen Jobsharing und Wiedereinstieg – Karin Tischler

Als ich mein Thema für meine WOL-Reise in der passenden LinkedIn-Gruppe gepostet hatte, habe ich viele tolle Rückmeldungen bekommen. Eine davon war von Karin, die ich schon Anfang 2020 mal auf einer Netzwerkveranstaltung getroffen hatte.

Sie konnte mir sofort mehrere Namen nennen, die sich mit diesem oder ähnlichen Themen beschäftigen. Sie macht einen Podcast “Jobsharing and beyond” und unterhält sich dazu mit den unterschiedlichsten Menschen. Jobsharing, Vereinbarkeit und Wiedereinstieg und sind nur ein Teil der dabei abgedeckten Themen.

Besonders gefreut habe ich mich, dass sie Kontakte in vielen unterschiedlichen Ländern hat. Sie selbst lebt seit vielen Jahren in Kanada, kommt aber ursprünglich aus Deutschland. So habe ich auch inspirierende Frauen aus anderen Ländern kennengelernt.

Eine weitere tolle Komponente der WOL-#Frauenstärken-Initiative sind die Role Models: Zu jeder Woche gibt es eine tolle Frau, die das Wochenthema nochmals besonders verkörpert. So habe ich viele tolle Frauen (noch besser) kennengelernt.

Die Imposter-Syndrom-Bezwingerin – Magdalena Rogl

Magdalena Rogl – auch sie ist Mutter mit viel Führungsverantwortung im Job und natürlich schon allein deshalb eine Inspiration. Doch sie steht aus einem anderen Grund hier. Magdalena Rogl geht offen damit um, dass sie oft das Gefühl hat, nicht gut genug zu sein, doch gar nicht ausreichend qualifiziert zu sein.

Ja, sie macht aus dem Imposter-Syndrom kein Geheimnis, sondern thematisiert es immer wieder. Auf diese Weise ist sie mir ein Vorbild, wie ich Verletzlichkeit als Stärke gerade auch als Führungsperson wirklich leben kann.

Auch wenn alle zwölf Role Models der WOL-Initiative hier stehen könnten, will ich euch nur noch eine weitere vorstellen.

Multitalent Kenza Ait Si Abbou, eine Macherin, die sich nicht um Schubladen kümmert

Auch Kenza Ait Si Abbou ist eines der Role Model bei der WOL-Initiative. Es gibt gleich mehrere Gründe, warum sie in meiner Liste mit inspirierenden Frauen auftaucht.

Wie schon Magdalena Rogl ist sie Mutter und Führungskraft und schon allein deshalb eine Inspiration für mich. Sie hat für mich noch ein Mal ganz deutlich gemacht, warum sich im Job doch einiges ändert oder zumindest ändern kann, wenn wir Kinder bekommen. Wenn ich dafür Zeit mit meinem Kind “verpasse”, muss der Job Spaß machen, muss er sinnvoll sein. Sonst lohnt es sich nicht.

Doch es gibt noch viele, viele Gründe mehr, warum sie hier auftaucht. Ein Punkt, den ich persönlich ganz toll finde, ist der Punkt “Hilfe annehmen”. Für sie ist es selbstverständlich, um Hilfe zu fragen und diese anzunehmen. Große Projekte schafft niemand allein. Ein “Nein” haben wir schon ohne zu fragen.

Da sie einen anderen kulturellen Hintergrund hat, fällt ihr viel leichter auf, dass es besonders in Deutschland oft als Schwäche angesehen wird, nach Hilfe zu fragen. Ich weiß noch nicht, warum, aber mich entspannt das. Kultur ist erlernt, also kann ich es auch verlernen bzw. etwas Neues lernen.

Insgesamt lässt sie sich nicht in Schubladen packen. Sie macht und lernt ganz unterschiedliche Dinge. Sie hat jetzt erst ein Buch veröffentlicht, in dem sie das Thema künstliche Intelligent für Menschen ohne technischen Hintergrund erklärt (Keine Panik, ist nur Technik). Ich finde schon das Thema toll. Dass sie ein ganzes Buch während des Mutterschutzes in einer Sprache schreibt, die nicht ihre Muttersprache ist, beeindruckt mich allerdings noch mehr. Für mich ist sie auf jeden Fall ein tolles Vorbild, dass ich auch als Wissenschaftlerin ein Buch schreiben kann.

Kein Ziel ist zu groß – Verena Pausder

Bevor ich gleich zu Verena Pausder komme, habe ich eine kurze Zwischenfrage: Geht es nur mir so, dass ich automatisch den Halbsatz “Kein Ziel ist zu groß” mit “keine Pfote, äh keine Einzelperson ist zu klein” beende? oder werden alle anderen Eltern vom Paw-Patrol-Virus verschont?? Unser Kleiner lebt gerade mit den Hunden der Paw Patrol.

Doch jetzt zu Verena Pausder: Auch sie ist seit kurzem Autorin (Das neue Land), sie kämpft für eine Veränderung des Bildungssystems, will die Digitalisierung im Bildungsbereich vorantreiben und sinnvoll nutzen. Letztes Jahr – direkt zu Beginn der Pandemie – hat sie einen Hackathon (#wirfürschule) ins Leben gerufen und mit organisiert. Dieses Jahr wird es eine neue Auflage im Juni geben.

Sie ist Gründerin, dreifache Mutter und für mich eine Inspiration, weil sie sich nicht von der Größe des Ziels abschrecken lässt. All ihre “normalen” Aufgaben, die sie schon vor der Corona-Pandemie inne hatte, sind ja nicht weniger geworden.

Ich bin mir sicher auch bei ihr ist die Belastung durch das Fernlernen auch mehr geworden (zum Corona-Homeschooling hat sie sogar eine Website mit Tipps gestartet). Und dennoch stellt sie sich diesem übergroßen Ziel. Ja, die Gesellschaft verändern geht nicht allein. Aber wenn keine:r anfängt geht es erst recht nicht.

Wenn wir losgehen und raus gehen mit unseren Themen erleben wir auch immer wieder, dass andere uns finden, auf uns zukommen, wir gemeinsam den Weg ein Stückchen weiter gehen können.

Gleiches Ziel, anderer Hintergrund: Wentje Trautnitz von The Living Room Lectures

Da ich letztes Jahr endlich damit angefangen über #leadlikeamom zu sprechen und zu schreiben, hat mich Wentje Trautnitz gefunden. Sie brennt für das gleiche Thema. Sie hat zunächst die Living Room Lectures ins Leben gerufen.

Inzwischen sucht sie nach Wegen, wie die übertragbaren Kompetenzen, die Eltern durch ihre Elternzeit(en) erworben haben, in der Wirtschaft besser wertgeschätzt und besser genutzt werden können. Sie hat einen ganz anderen Hintergrund, aber das gleiche Ziel. Sie ist mit dem, was sie tut und wie sie das alles angeht eine wunderbare Motivation für mich. Vielen Dank dafür!

Meine beste Freundin – danke J.!

Wenn du das hier liest, wirst du dich vielleicht fragen, warum du mich in den letzten Wochen inspiriert hast. Schließlich ist bei uns beiden der Alltag so voll, dass wir nicht zu viel Kontakt hatten. Mit je drei Kindern eh schon, während Corona erst recht. Doch auch wenn wir uns viel zu selten sehen und auch lange nicht so oft telefonieren, wie wir uns das immer wieder vornehmen, du bist eine Inspiration für mich! Du bist eine der 10 inspirierenden Frauen auf meinem Weg.

Du lässt dich von blöden Umständen nicht davon abhalten, deinen Weg zu finden und zu gehen. Deine Bereitschaft, dich tief in neue komplexe und komplizierte Zusammenhänge einzuarbeiten, bewundere ich! Du bestärkst mich immer wieder darin, wie wichtig die Message von #leadlikeamom ist. Danke für all das und noch viel mehr!

Danke an euch

Mit diesem Artikel will ich mich bei all diesen wunderbaren Frauen bedanken. Danke für die Inspiration! Vielen Dank, dass ihr diese Welt zu einem besseren Ort macht! Und danke, dass ihr das so macht, dass ich es sehen und miterleben kann!

Gleichzeitig möchte ich aber auch dir danken, die du meine Artikel liest, sie kommentierst oder sogar in den sozialen Medien teilst! Es bedeutet mir sehr viel zu merken, dass meine Texte gelesen werden.

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